Tipps gegen Vorratsschädlinge

So beugen Sie Vorratsschädlingen vor
Gewisse Lebensmittel wie Mehl, Salz und Zucker kauft man in größeren Mengen, da man sie oft
Vorratsdosen helfen gegen Schädlinge
Bewahren Sie Vorräte in Dosen auf
Foto: © Dan Race
benötigt. Aber was tun, wenn sich in diesen Lebensmitteln die Vorratsschädlinge einnisten?
Hier haben wir ein paar Tipps gegen Vorratsschädlinge für Sie zusammengestellt:

So manches heimische Back-Vorhaben endete schon mit einem Ekelschrei, weil die Haselnüsse plötzlich Beine bekommen hatten und die Rosinen sich in einem klebrigen, weißen Kokon verbargen.
Vorratsschädlinge wie Mehlmotten, Milben oder Getreidekäfer sind kein Zeichen für einen schlampigen Haushalt, sondern können in der reinlichsten Küche vorkommen. Meistens nämlich befinden sich ihre Larven bereits in den gekauften Produkten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie schlüpfen und sich erschreckend schnell verbreiten. Was also tun im Kampf gegen die Vorratsschädlinge?

Backzutaten aufbewahren
Vor allem Backzutaten sind für die Vorratsschädlinge ein gefundenes Fressen. Der Grund dafür ist kein Geheimnis: In vielen Haushalten werden Mehl, Nüsse, Oblaten, Rosinen und Sultaninen erst in der Adventszeit wieder gebraucht. Im Dunkel des Vorratsschrankes hatten die Schädlinge also elf Monate lang Zeit und Ruhe, sich wie im Schlaraffenland zu fühlen und sich munter an den üppig vorhandenen Leckereien zu laben.
Lagerten diese Vorräte in relativ warmen Schränken oder gar in der feuchten Höhenzone über Herd und Backofen, waren die Voraussetzungen für die Bildung eines neuen Mottenstaates geradezu paradiesisch.

Der Anblick einer Portion befallener Nüsse löst bei den meisten Menschen nicht nur akuten Ekel
aus, sondern sollte auch nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Hautschuppen, Kot, Spinnfäden, tote Tiere und Haare können sogar Reizungen der Haut, Augenentzündungen, Darmbeschwerden und Allergien auslösen.

Was tun, wenn die Vorratsschädlinge ihr Werk getan haben?
Ist ein Produkt befallen, muss leider das gesamte Schrankfach, manchmal sogar der gesamte Schrank ausgeräumt, mit heißem Wasser und Essig ausgewaschen und die Vorräte komplett entsorgt werden.
Die neu eingekauften Waren sollten sofort in Schraubgläser oder gut verschließbare Aufbewahrungsboxen umgefüllt werden. In Zukunft sollten Sie die neuen Vorräte alle vier Wochen auf ihren Zustand überprüfen - und außerdem die Schrankfächer jeden Monat feucht putzen.

In der Regel ist der Einsatz von chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln nicht nötig. Wird man jedoch der Plage nicht mehr Herr, sollte die Bekämpfung einem Profi überlassen werden. Denn die Gefahr, mit der chemischen Keule mehr Schaden an der Gesundheit anzurichten als die Schädlinge selbst es tun, ist groß.

Die häufigsten Vorratsschädlinge

Mehlmilbe
Besonders verbreitet ist die Mehlmilbe. Sie überzieht Mehl, Müsli und Trockenobst mit einer weißlichen Schicht und sorgt für einen bitteren Geschmack und einen irritierend süßlichen Geruch.

Mehlmotte
Auch die Mehlmotte ist in deutschen Küchen leidlich bekannt. Ihre Raupen fressen sich durch die Vorräte und überspannen sie dabei mit klebrigen Fäden. Natürlich hinterlassen sie dabei auch ihren Kot. Einen ersten Befall erkennt man daran, dass das Mehl zu klumpen beginnt.

Brotkäfer
Der Brotkäfer ist ein echter Allesfresser. Er macht sich über Backwaren, Schokolade, Katzenfutter, Gewürze, Salzstangen und Suppenwürfel her, verrät sich jedoch nur durch stecknadelkopfgroße Löcher in den befallenen Lebensmitteln.

Reismehlkäfer
Noch unauffälliger agiert der Reismehlkäfer. Von außen sieht der Reis oft völlig unbedenklich aus, da der Käfer die Körner von innen aushöhlt. Allerdings macht sich ein muffiger Geruch bemerkbar.

Getreideplattkäfer
Der Getreideplattkäfer liebt Getreide, Nüsse, Schokolade und Mandeln und lässt diese Lebensmittel feucht und klumpig werden. Er ist sogar in der Lage, Plastikverpackungen zu durchbeißen.


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