Lebensmittel preiswert einkaufen

Einkaufstipps für den kleinen Geldbeutel
Lebensmittel werden ja immer teurer. Da muss manch einer noch genauer hingucken was er denn
Frau beim Einkaufen
Augen auf beim Lebensmittelkauf
Foto: © drubig-photo
kauft. In diesem Beitrag finden Sie einige Einkauftipps, die Ihnen den ein oder anderen Euro sparen helfen:

Sparen ist nicht nur ein Trend - für viele Menschen ist es inzwischen ein absolutes Muss, den Cent zwei Mal umzudrehen.
Leider steigen auch die Preise der Lebensmittel unaufhörlich in die Höhe. Selbst die Grundnahrungsmittel sind keine Schnäppchen mehr. Trotzdem ist es mit einer umsichtigen Planung möglich, die Kosten für das tägliche Essen zu senken und dennoch leckere, gesunde Gerichte auf den Tisch zu stellen. Das A und O ist der kluge, bedachte Einkauf - und eines sollte man dabei auf keinen Fall tun: mit leerem Magen in den Supermarkt gehen.

Einkaufstipp Nr. 1: Erst essen - dann einkaufen
Wer Hunger hat, ist verführbar. Deshalb warnen Ernährungsberater eindringlich davor, mit knurrendem Bauch einen Einkauf zu starten. Denn dann wird meistens weitaus mehr aufs Band gelegt als nötig gewesen wäre. Darunter leidet nicht nur die Kalorienbilanz, sondern auch der Geldbeutel.
Vernünftiger kauft es sich satt - und gewappnet mit einem durchdachten Einkaufszettel, der Posten
für Posten abgehakt wird. Vorneweg lohnt es sich überdies, die aktuellen Werbeprospekte der Supermärkte in der näheren Umgebung zu studieren. Allerdings sollte auch hier mit dem Kopf und nicht mit dem Bauch entschieden werden. Schließlich wird nicht alles zu Hause gebraucht, was gerade im Angebot ist.
Im Supermarkt selbst ist es fast immer die Obst- und Gemüse-Theke, die uns auf den ersten Schritten magisch anzieht. Doch Vorsicht: Diese Ware ist rasch verderblich und verkommt zu oft unbenutzt im Kühlschrank, bis sie schließlich im Mülleimer landet. Obst und Gemüse sollte also mehrmals pro Woche frisch besorgt werden - und zwar nur das, was auch wirklich zum Zubereiten der Mahlzeiten oder für Zwischendurch benötigt wird.
Wer seiner Gesundheit und der Ökobilanz zusätzlich Gutes tun möchte, sollte sein Augenmerk auf saisonale Produkte aus der Region richten und exotische, überteuerte Ware aus fernen Ländern meiden.

Einkaufstipp Nr. 2: Speisekammer mit Grundnahrungsmitteln auffüllen
Sparfüchse, die bisher ohne Struktur eingekauft und zu Hause keine konkreten Essenspläne aufgestellt haben, sollten den ersten Großeinkauf außerdem dazu nutzen, eine solide Basis an Grundnahrungsmitteln zu sichern.
Immer vorrätig sein sollten Nudeln, Reis, Kartoffeln, Zwiebeln, Mehl, Zucker, Butter, Gewürze, Tomatenmark, Tomaten in Dosen, Salz, Pfeffer, Essig und Speiseöl. Auf dieser Basis lässt sich auch in der Not ein schmackhaftes Gericht zubereiten - zum Beispiel Pasta mit Tomatensoße oder Bratkartoffeln. Auch Fisch-Konserven dürfen in den Einkaufswagen; Thunfisch beispielsweise kann wunderbar in die Tomatensoße gemischt werden, eingelegter Hering hingegen ergänzt eine abendliche Butterstulle oder eine Portion Bratkartoffeln mit Salat.

Einkaufstipp Nr. 3: Auf Convenience Food verzichten
Tapfer müssen die Kunden an den Tiefkühlregalen sein. Zwar ist es verlockend, Fertiggerichte mitzunehmen und zu Hause binnen Minuten in der Mikrowelle oder im Ofen zu garen - doch das Preis-Leistungsverhältnis ist oft miserabel. Gerade die fertigen Mahlzeiten wie Reis-Fleisch-Kombinationen oder Nudelgerichte entpuppen sich fast immer als magere Portionen, in denen die wirklich wertvollen Zutaten Mangelware sind und das Hauptgewicht durch die fette Soße kommt. Erlaubt aber ist tiefgekühltes Gemüse wie Spinat, Erbsen, Wirsing oder Möhren.

Einkaufstipp Nr. 4: Manchmal macht's die Menge
Gespart werden kann auch bei den Milchprodukten: Ein großer 500-Gramm-Becher Naturjoghurt ist die passende Grundlage für leckere, selbst zubereitete Desserts - zum Beispiel in Kombination mit klein geschnittenem Obst oder Marmelade - und wesentlich günstiger als der Kauf von mehreren fertigen Fruchtjoghurts.


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