Kochtipps für Braten

Ein paar Tipps für den gelungenen Braten
Viele essen am Sonntag gerne einen schönen Braten. Der darf dann meist auch ruhig etwas teurer sein und muss natürlich gut schmecken. Damit Ihnen auch wirklich ein perfekter Braten gelingt,
Ein gelungener Braten mit Beilagen
Nicht immer gelingt der Braten.... - Foto: © Michael Röhrich
haben wir hier einige Tipps für Sie:

Fleisch einkaufen:
Um gutes Fleisch zu bekommen müssen Sie nicht unbedingt zum Fleischer gehen. Auch viele Supermärkte haben hochwertiges Fleisch im Sortiment. Der Preis hängt von der Güte des Fleisches ab. So ist natürlich ein Filetstück das Teuerste. Etwas preiswerter ist ein Rückenstück oder die Keule. Und billig wird es dann bei Stücken aus Schulter, Nacken, Bauch und Bein. Aber alles läßt sich zum Schmoren verwenden.

Lagern:
Haben Sie das Fleisch im Supermarkt gekauft, ist es meist vakuumverpackt. Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf der Packung. Frisches, nicht verpacktes Fleisch sollten Sie nicht länger als zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wenn Sie Fleisch auf Vorrat kaufen, frieren Sie es sofort ein.

Fleischarten:
Einen saftigen Braten bekommt man aus Nuss und Keule vom Rind sowie aus Rücken und Keule
des Kalbes.
Schweinebraten macht man aus Rücken, Nacken oder Haxe. Wer eine knusprige Kruste am Braten mag, sollte ein Stück mit Schwarte nehmen.
Zu Ostern sind Lamm und Ziege sehr beliebt.
Für Wildliebhaber eignen sich Rücken und Keulen von Reh, Hirsch und Wildschwein. Wild hat aber meist nur wenig Fett und kann daher strohig werden.

Konsistenz:
Ob das Fleisch zäh oder zart wird, liegt nicht an Ihnen, sondern am Fleisch. Wenn das Fleisch fast nur aus Muskeln besteht (z.B. bei Filet, Lende und Hüfte) kann man es schön zart braten. Es wird nur zäh, wenn man es zu lange brät.

Würzen:
Man sollte das Fleisch schon vor dem Braten würzen. Aber das Salz sollte man erst kurz vor Ende der Bratzeit dazu geben, denn es entzieht dem Braten den Fleischsaft. Diesen hat man dann in der Sauce und dadurch sinkt die Temperatur im Topf.

Das Anbraten:
Legen Sie den Braten in heißes Fett, damit er schön saftig bleibt. So bildet sich schnell eine Kruste und der Fleischsaft kann nicht austreten. Zum Anbraten sollten Sie aber keine Butter verwenden. Diese enthält Wasser welches bei 100°C verkocht, wodurch die Temperatur im Topf sinkt. Nehmen Sie lieber Pflanzenöle. Diese kann man stark erhitzen und sie geben dem Braten noch ein schönes Aroma.

Nach dem Braten:
Nun soll der Braten noch ruhig 10 Minuten ruhen bevor er aufgeschnitten wird. In dieser Zeit verteilt sich der Fleischsaft und die Struktur wird fester. Dadurch läßt sich der Braten auch besser schneiden.
Beim Aufschneiden darauf achten, dass Sie quer zur Faser schneiden. Wenn der Braten einen Knochen hat, schneiden Sie erst entlang des Knochens und dann senkrecht zum Knochen.


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  • Leckere Braten sind:
  • Gänsebraten
  • Hackbraten
  • Kasslerbraten
  • Rehkeule
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  • Schweinefilet in Rotweinsauce
  • Lammkeule mit Kräuterkruste
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  • Weiterführende Informationen:
  • Zubereitung von Rindfleisch




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