Getreidemühle für die Vollwertküche

Frisches Getreide
Getreide für die Vollwertküche - Foto: © ratmaner

Was ist eine Getreidemühle? Wofür kann man sie verwenden? Was sollte man beim Kauf beachten? Das und mehr erfahren Sie hier:

Infos über Getreidemühlen:

Getreidemühle - ein praktischer Helfer in der Vollwertküche

Gesunde Ernährung ist neben ausreichend Bewegung und der Reduzierung von Stress ein wichtiger Baustein, um möglichst fit zu bleiben und nicht krank zu werden. Die vitalstoffreiche Vollwertkost findet immer mehr Anhänger und längst hat es sich herumgesprochen, dass unsere Lebensmittel möglichst wenig verarbeitet sein sollen. Das betrifft natürlich auch die wichtigsten Kohlenhydratlieferanten - Brot, Brötchen und Müsli. Mit einer Getreidemühle gelingt es, das benötigte Mehl beziehungsweise Schrot aus dem vollen Korn selbst herzustellen und somit den Vitalstoffgehalt des Getreides optimal zu nutzen.
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Was spricht für selbst gemahlenes Mehl?

Getreidemühle und Selbstgemahles
Eine stilvolle Getreidemühle - Foto: © FRÜH

Das weiße Mehl, was wir alle kennen, ist ein sogenanntes Auszugsmehl. Es wurde vor dem Mahlen geschält und der Keimling entfernt. Doch im Keimling sowie in der Schale des Getreides sitzen die meisten Vitamine und Mineralstoffe. Wollen wir diese nutzen, führt kein Weg an frisch gemahlenem Mehl vorbei. Natürlich kann man sich dieses auch im Bioladen mahlen lassen - jedoch ist zu beachten, dass das aufgebrochene Korn durch Licht und Luft mit jedem Tag mehr Vitalstoffverlust aufweist. Leider ist auch das abgepackte Vollkornmehl nicht optimal für eine gesunde Ernährung. Um es lange haltbar zu machen, wird bei diesem der Keimling zuerst entfernt und nach einer Hitzebehandlung wieder zugeführt. So gehen Vitamine, Aromastoffe und ungesättigte Fettsäuren verloren. Fertiges Vollkornmehl ist allerdings immer noch besser einzustufen als ein reines Auszugsmehl. Selbstgemahlenes Mehl ist auch ideal bei Zöliakie.

Kompakt und kraftvoll

Eine Getreidemühle für den Hausgebrauch ist natürlich keineswegs mit den riesigen Exemplaren vergleichbar, welche in Mühlen zu finden sind. Kompakt und kraftvoll kommen die praktischen Geräte für die eigene Küche daher und mit einer Stellfläche von ca. 16 x 16 Zentimetern nehmen diese wirklich nicht viel Platz ein. Ein leistungsstarker Motor und ein hochwertiges Mahlwerk garantieren Langlebigkeit und feines Mehl, welches nicht nur für Brot oder Brötchen, sondern auch für Kuchen verwendet werden kann. So eine elektrische Getreidemühle ist schon eine feine Sache! Eine Handmühle dagegen stellt eine gute Alternative für Menschen dar, welche Wert auf ein frisch geschrotetes Müsli legen, ihr Mehl aber weiterhin fertig kaufen möchten. Und für manche Küchenmaschinen gibt es auch die Option, einen speziellen Vorsatz zu erwerben und somit das Mehl selbst zu mahlen.

Vielfältige Nutzung der Getreidemühle

Mit einer Getreidemühle wird Getreide gemahlen - das sagt ja schon der Name. Aber auch Reis lässt sich vermahlen und kann zum Abbinden von Saucen oder Desserts verwendet werden. Manche Mühlen sind auf Grund ihres Mahlwerkes sogar in der Lage, Ölsaaten zu zerkleinern. Ein Blick auf die Bedienungsanleitung verrät, was alles in den Trichter darf und wo Vorsicht geboten ist. Hält eine Getreidemühle im Haus Einzug, so findet sie meist schnell ihren festen Platz in der Küche und wird nicht nach jeder Nutzung wieder in den Schrank geräumt. Neben feinem Mehl lässt sich das volle Korn wunderbar zu Schrot mahlen, welcher für Vollwertköstler die Basis für den täglichen Frischkornbrei darstellt. Aber auch für bestimmte Getreidegerichte, wie etwa Grünkernauflauf oder Dinkel-Gemüse-Frikadellen, kann das wenige Millimeter große Kraftpaket namens Korn geschrotet zum Einsatz kommen. Dank verschiedener Einstellungsmöglichkeiten (von sehr fein bis sehr grob) ist eine Getreidemühle vielseitig in der Küche verwendbar.

Qualität hat seinen Preis

Zugegeben: eine gute elektrische Getreidemühle ist nicht gerade preiswert. Die Einstiegsklasse der Kompaktgeräte beginnt bei ca. 180 Euro; Handmühlen sind dagegen ab ca. 60 Euro zu haben. Fällt die Entscheidung auf einen Vorsatz für die Küchenmaschine, so muss mit etwa 70 bis 100 Euro gerechnet werden. Diese Preise schrecken sicher im ersten Moment etwas ab, doch eine gute Qualität hat eben seinen Preis. Einige Hersteller bieten dafür über 10 Jahre Garantie und diese Tatsache spricht schon für sich.

Interessieren Sie sich für eine Getreidemühle, so überlegen Sie in Ruhe, wie häufig sie diese nutzen werden und welche Eigenschaften Ihnen dabei wichtig sind. Auch die Schnelligkeit, in der das Korn gemahlen wird, kann ein Entscheidungskriterium darstellen. Ist dies alles geklärt, so steht nur noch die Frage der Optik im Raum. Wie so oft ist dies auch bei Getreidemühlen eine reine Geschmackssache.
Text: K. L. / Alle Angaben ohne Gewähr! / Stand: 25.09.2018

Wo kann man Getreidemühlen kaufen?

  • Amazon
  • Mediamarkt
  • Westfalia

Hersteller von Getreidemühlen

  • Kitchenaid
  • Bosch
  • Kenwood
  • Komo

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