Schwedische Küche kurz vorgestellt

Wie kocht man in Schweden?
Die schwedische Küche beinhaltet recht einfache Gerichte. Neben Knäckebrot zählen auch deftige
Schwedisches Knäckebrot
In Schweden isst man gern Knäckebrot - Foto: © Aliandra
Hausmannskost, Fisch, Wild und leckere Süßspeisen dazu.
Dass der Sommer in Schweden kürzer und der Winter länger ist als in Europa hat einen großen Einfluss auf das Essverhalten.
In Schweden gibt es meist drei Mahlzeiten - ein leichtes Frühstück, das warme Mittagessen und Abendessen.

In Schweden werden übrigens viele Lebensmittel selbst hergestellt. Auch ist es üblich sich bei Tisch selbst zu bedienen. Sogar beim Kuchen. Dieser wird nicht vorher aufgeschnitten. Jeder schneidet sich selbst ein Stück ab. Deshalb wird es als unhöflich angesehen, wenn man etwas auf dem Teller liegen läßt.

Beliebte Gerichte der schwedischen Küche sind sill (Hering), Köttbullar (Fleischbällchen), gravad lax (roher marinierter Lachs) und Janssons frestelse (Kartoffelauflauf). Als Beilage werden oft Kartoffeln und lingonsylt (Preiselbeeren) gereicht.
Übrigens wird in Schweden sehr viel Kaffee getrunken. Der Schwede trinkt durchschnittlich 4 Tassen pro Tag. Aber hier wird meist kein Kuchen dazu gereicht. Man trifft sich einfach und genießt den Kaffee.

Leckere schwedische Rezepte:
  • Smörgastarta


  • Weiterführende Informationen:
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