Nussknacker als Dekoration

Nussknacker aus Holz
Rückt der Winter näher, ist ein Haushaltsgerät wieder besonders gefragt: Der Nussknacker.
Nussknacker und Walnüsse
Ein Nussknacker ist eine traditionelle Weihnachtsdeko
Foto: © RRF
Doch welcher Nussknacker knackt die Nuss mit der harten Schale sauber und schnell? Gibt es auch ein Modell, das außerdem gut in der Hand liegt und schön aussieht?

In der Regel besteht ein Nussknacker aus zwei Hebelarmen, das älteste bekannte Modell stammt übrigens aus der Antike. Es gibt aber auch einige andere Formen.
Es wird zwischen verschiedenen Modellen unterschieden:

Dekorative Nussknacker:
Nussknacker-Figuren aus Holz, die bunt bemalt sind und die Nuss mit dem Mund knacken, in dem ein Hebel am Rücken der Figur nach unten gedrückt wird. Diese Nussknacker sind zum Teil sehr selten und daher begehrte Sammelobjekte. Selbstverständlich gibt es auch Nussknacker-Figuren aus der Massenproduktion. Zum Knacken von Nüssen eignen sich diese Modelle nur bedingt, sie sehen eher schön aus und stellen ein Deko-Element dar.

Zangen-Nussknacker:
Zwei Arme, die an einem Gelenk miteinander verbunden sind bilden das Gerüst.Die Nuss wird zwischen die beiden Arme gelegt, daraufhin werden die Arme zusammengedrückt und die Nuss geknackt. Der Nachteil an dieser Form ist, dass die Nussschale regelrecht gesprengt wird und in viele kleine Einzelteile zerfällt, außerdem muss je nach Nusssorte relativ viel Kraft aufgebracht werden. Dafür knackt dieses Modell selbst die härteste Schale.

Schraubnussknacker:
Dieses Modell besteht aus zwei Teilen, einer Schale, in die die Nuss gelegt wird und einem Deckel,
der auf die Schale geschraubt wird. Beim Zuschrauben wird die Nuss geknackt - sehr sauber, denn die Nussschale wird aufgefangen.

Schleuder-Nussknacker:
Dieses Nussknackermodell besteht aus einer Art Gummiballon, der am Ende eines Metallzylinders befestigt ist. Die Nuss wird in den Gummiballon gesteckt, das Gehäuse verschraubt, dann die Nuss im Gummiballon nach hinten gezogen und losgelassen. Die Nuss schnellt nach vorne und platzt beim Aufprall auf dem Boden des Metallzylinders auf.

Daneben gibt es viele weitere Varianten und wer kein Geld in einen Nussknacker investieren möchte, kann auch einen Hammer nehmen, sollte aber gut auf seine Finger aufpassen! ;-)

Die Geschichte
Der Nussknacker wird schon seit 1699 im Erzgebirge hergestellt. Seit 1735 hat er eine Menschengestalt. Es wurden immer Obrigkeiten wie Förster, Gendarm, Könige usw. als Vorbild genommen. Deshalb sehen die Nussknacker manchmal auch etwas grimmig aus.

Für so einen Nußknacker benötigt man 130 Arbeitsgänge. Die Gestalt wird aus 60 Eizelteilen zusammengesetzt und anschließend mit Fell, Leder, Schnüren und ähnlichem dekoriert.


 
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