kulinarischer Weihnachtsmarkt Guide

So überstehen Sie den Weihnachtsmarkt ohne Gewichtszunahme
Bald ist es wieder so weit. Dann öffnen die ersten Weihnachtsmärkte ihre Pforten. Auf dem
Lebkuchenherzen auf dem Weihnachtsmarkt
Lebkuchenherzen gehören auf jeden Fall zum
Weihnachtsmarktbesuch - Foto: © Uwe Bumann
Weihnachtsmarkt kann man aber bekanntlich nicht nur seinen Spaß mit den Fahrgeschäften haben, sondern auch viele Leckereien zu sich nehmen. aber dabei sollte man auch einiges beachten.

Ihre Duftglocke betört unnachahmlich weihnachtlich und löst binnen Sekunden Appetit, wenn nicht sogar bohrenden Hunger aus: Weihnachtsmärkte sind ein kulinarisches Schlaraffenland und gespickt mit Kalorienfallen. Auch mundet nicht alles so fantastisch, wie es angepriesen wird. Wo darf der geneigte Gast sich bedenkenlos verführen lassen und wann sollte er lieber Abstand nehmen? Wir führen Sie sicher durch die vorweihnachtlichen Leckerschmecker-Buden.

Weihnachtsmärkte bringen mit festlich geschmückten, gemütlichen Holzhäusern, nostalgischen Kinderfahrgeschäften und musikalischen Darbietungen Licht und Leben in den dunklen Dezember. Viele Märkte beginnen sogar bereits im November und ziehen mit ihren köstlichen Gerüchen nach Pfefferkuchen, gebrannten Mandeln, Zimt, Nelken und Glühwein die Passanten magisch an.

Nicht nur Familien besuchen die Märkte, um abends in bester Adventsstimmung etwas zu essen; auch Berufstätige nutzen das weihnachtliche Treiben, um sich in ihrer Mittagspause schnell und unkompliziert zu stärken. Dabei stolpern sie häufig nicht nur in Fett- und Kalorienfallen, sondern sitzen anschließend mit einem schweren Kloß im Bauch am Arbeitsplatz. Im schlimmsten Falle folgen Magengrimmen und Übelkeit.

Der Glühwein
Es ist also sinnvoll, die dargebotenen Leckereien etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Glühwein zum Beispiel ist in den vergangenen Jahren wegen seiner minderen Qualität und seinem Übermaß an Zucker in Verruf geraten. Oft wird ein billiger Wein verwendet und mit einer fertigen Gewürzmischung angereichert; nur selten basieren die ausgeschenkten Punschgetränke auf einem eigenen Rezept und frischen Gewürzen. Zu süßer Glühwein steigt schnell in den Kopf und kann bei empfindlichen Mägen für Turbulenzen sorgen. Im Zweifelsfall sollte also an der Bude des Vertrauens nachgehakt werden, auf welchem Rezept der Glühwein beruht.
In Weingegenden ist es auch üblich, dass ortansässige Winzer ihren eigenen, hausgemachten Glühwein verköstigen, auf dessen Originalität in der Regel vertraut werden kann. Trotzdem gehören auch die hochwertigen Glühweine mit durchschnittlich 230 Kalorien pro Becher zu jenen Weihnachtsfreuden, die bei einer anstehenden Gewichtsreduktion nur eine Ausnahme bilden sollten.

Fettgebackenes
Fettgebackene Gerichte sind ebenfalls mit Vorsicht zu betrachten - hat das Fett zudem eine leicht ranzige Note, sollte auch der Verdauung zuliebe Abstand genommen werden. Bei den begehrten Würstchen vom Grill steht die Thüringer Bratwurst ganz oben auf der Beliebtheitsskala - leider hat auch sie einen stolzen Fettanteil von 30 Prozent.

Süßigkeiten
Auch die Süßwaren haben es in sich: Marzipan und Nougat sind das Nonplusultra der kaloriengeschwängerten Sünden, da der reiche Anteil an Fett mit einer ordentlichen Portion Zucker einhergeht; Nüsse haben zwar beeindruckende 70 Prozent Fett, sind aber wegen der zahlreich vorhandenen Mineralien und Vitamine trotzdem ein empfehlenswerter Snack.

Gesunde Alternativen
Eine leckere Alternative zu kalorienschweren gebrannten Mandeln sind heiße Maroni: Sie punkten durch einen geringen Anteil an Fett und Zucker und dürfen daher bedenkenlos geschlemmt werden. Erliegt man den anderen Versuchungen dennoch, sollte wenigstens darauf geachtet werden, dass sie mit den typischen Weihnachtsgewürzen Zimt, Anis, Ingwer, Kardamom und Vanille angereichert wurden. Diese Gewürze heben den Serotoninspiegel und damit die Stimmung, unterstützen wohltuend die Verdauung und wärmen von innen.
Gastautor: © B. B.


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