Geschichte des Bieres

Bier - "Hopfen und Malz - Gott erhalts!"
Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen die Terrassen und Gastgärten fluten, hat das Lieblingsgetränk vieler Männer wieder Saison. "Die kühle Blonde" sorgt für die eine oder andere
Verschiedene Biere in Gläsern
Welche Biersorten gibt es? - Foto: © volff
Hitze im Kopf, und ist neben seinem frischen, herben Geschmack das nahrhafteste Getränk in der Kategorie Alkohol.

Auch unsere Vorfahren wussten den Gerstensaft sehr zu schätzen, denn die Geschichte des Bieres reicht zurück bis in die altmesopotamische Zeit. Damals ließen die Ägypter halbfertig gebackenes Brot mit Wasser vergären, was auch eine Art Bier ergab. Bei den Römern hieß das Gebräu Cervisia, und die Kelten ließen sich das Korma schmecken.
Im Mittelalter führte man das Bierbrauen in den Klöstern ein. Der Kaloriengehalt wurde damals sehr geschätzt, da die Nahrungsversorgung oft sehr dürftig war. Das Bier hatte zu jener Zeit noch keinen so hohen Alkoholgehalt wie heute.

Die "Pilsner Brauart" machte das Bier weltweit beliebt. Nach diesem so genannten "Reinheitsgebot" wurde bis 1993 in Deutschland gebraut. Es waren nur die Zutaten Wasser, Hopfen, Malz und Hefe erlaubt.

Welche Biersorten gibt es?
Aber Bier ist nicht gleich Bier, egal ob Schankbier, Starkbier, Vollbier oder Spezialbier - sie alle benötigen eine bestimmte Art des Brauens:

Obergärige Biersorten
Da gibt es zum einen die obergärigen Biersorten. Bei dieser Brauart sind höhere Gärtemperaturen erforderlich als bei untergärigen Bieren (15 - 22°C). Am Ende der Gärung steigt die Hefe an die Oberfläche des Bieres. Obergärige Biere haben oft ein fruchtiges Aroma. Zu dieser Gattung gehören: Ale, Altbier, Berliner Weiße, Gose, Haferbier, Kölsch, Porter, Roggenbier, Steinbier, Stout, Dinkelbier, Weizenbier und Emmerbier.

Untergärige Biersorten
Untergärige Biere benötigen eine gewisse "Reifezeit", sind dafür aber auch länger haltbar als obergärige. Die Hefe sinkt nach dem Gärungsprozess auf den Boden des Gärbottichs. Bei der Herstellung selber benötigt man eine Kühlung auf 10°C. Die Herstellung war früher nicht ganzjährig möglich, da es noch keine Kühlmaschinen gab. Das Märzen hat seinen Namen daher, weil das Bier nur im März gebraut werden konnte. Zu den untergärigen Bieren gehören: Bock, Doppelbock, Dunkles, Exportbier, Helles, Lager, Märzen, Pils, Schwarzbier, Schwarzviertler, Urtyp, Zoiglbier und Zwickelbier.

Spontangärige Biersorten
Bei der Herstellung spontangäriger Biere ist keine Hefe erforderlich. Hier regen frei in der Luft fliegende Hefesporen die Gärung an. Gebraut wird also in einem offenen Gärtank. Diese Art der Bierherstellung ist die Älteste - ihr gehören an: Gueuze, Jopenbier, Kriek, Lambic.

Einige Ausnahmen gibt es: Das Rauchbier und das Weißbierpils sind sowohl unter- als auch obergärig.

Alkoholfreies Bier
Alkoholfreies Bier entsteht, indem man dem Bier den Alkohol mittels einem speziellen Verfahren den Alkohol entzieht. Früher wurde einfach der Gärprozess abgebrochen, bevor sich Alkohol bilden konnte. Einen kleinen Bruchteil an Alkohol hat aber selbst alkoholfreies Bier, in etwa 0,02 - 0,5% Alkohol, das ist soviel wie in manchen Fruchtsäften.

Beliebte Biermarken:
  • Radeberger
  • Könis Pilsner
  • Berliner Pilsner
  • Krombacher
  • Bitburger
  • Oettinger
  • Hasseröder
  • Veltins
  • Warsteiner
  • Jever
  • Felnsburger
  • Erdinger


  • Getränke
  • Cola
  • Süße Durstlöscher
  • Fruchtsaft
  • Kaffee
  • Kakao
  • Kefir
  • Lassis
  • Likör
  • Maibowle
  • Luxus Mineralwasser
  • Rumtopf
  • Smoothies
  • Tee
  • Gesundes Trinkwasser
  • Wein


  • Weiterführende Informationen:
    Wissen Sie eigentlich auch wie man die verschiedenen Getränke lagern sollte?

    Wieviel Kalorien sind in den Getränken?

    Übergewicht durch Alkohol?