Süße Durstlöscher sind nicht gesund

Was kann man zum Durstlöschen trinken? Flüssigkeit in Form von Getränken ist lebenswichtig. Neben einer Mindestmenge von zwei Litern
Ein süßer Durstlöscher im Sommer
Sieht erfrischend aus - ist aber nicht gesund
Foto: © Sandra Cunningham
pro Tag ist aber auch entscheidend, welches Getränk wir wählen.

Große Auswahl an Getränken
Die Auswahl an Getränken ist nahezu unüberschaubar. Angesichts der Tatsache, dass jeder Mensch täglich rund zwei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen soll, scheint hier für reichlich Abwechslung gesorgt. Allerdings sind bei weitem nicht alle Getränke wirklich dazu geeignet, den Flüssigkeitshaushalt des Menschen zu steuern. Ideal wären an sich Mineralwasser oder stilles Wasser. Das ist nicht nur preisgünstig, sondern belastet den Körper nicht mit überflüssigen Kalorien. Viele Erwachsene und Kinder sehen das allerdings ganz anders. Wenn das Getränk nicht schmeckt, wird es auch nicht getrunken. Welche Durstlöscher erfüllen nun beide Kriterien?

Kinder mögen es süß
Befragt man Kinder, ob sie es schaffen, zwei Liter am Tag zu trinken, wird dies allgemein bejaht. Fragt man allerdings danach, wie sich diese zwei Liter zusammensetzen, wird sehr schnell klar, dass hier Handlungsbedarf besteht. Wasser ist für die wenigsten Kinder ein wirkliches Getränk - das wird eher zum Waschen oder Baden genutzt. Ein gutes Getränk muss nach Meinung der meisten Kinder vor allem süß sein, damit es gut die Kehle herunter fließt. Wasser kommt in diesem Zusammenhang allenfalls als Schorle zum Einsatz.
Süße Getränke, die viel Zucker enthalten, sind keineswegs Durstlöscher, auch wenn es im ersten Moment so scheint. Durch den enthaltenen Zucker wird der Durst nur noch größer.

Süße Durstlöscher unterstützen Übergewicht
Es ist allgemeinhin bekannt, dass unsere Gesellschaft, ob groß oder klein, immer weiter zum ungesunden Leben, zur Unsportlichkeit und zum Übergewicht tendiert. Das Trinkverhalten unserer Gesellschaft leistet hierzu einen wesentlichen Bestandteil und ist mitverantwortlich dafür, dass viele Konsumenten süßer Getränke irgendwann an chronischen Folgekrankheiten leiden. Der Zucker der Getränke ist nicht nur eine Kalorienbombe, die sich in Form von immer neuen Fettpolstern äußert, sondern bringt Stück für Stück auch den gesamten Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht.

Eltern leben Trinkverhalten vor
Was Kinder mögen, ist meist auch der Geschmack ihrer Eltern. Es zeigt sich also schnell, dass es in der Verantwortung der Erziehenden liegt, welches Trinkverhalten der Nachwuchs entwickelt. Aus diesem Grund und zur eigenen Gesunderhaltung ist es daher ratsam, wenn Eltern konsequent auf Mineralwasser als Hauptgetränk setzen. Ergänzt durch natürliche Fruchtsäfte oder sogenannte Light-Produkte, die Zucker-Ersatzstoffe für die Süße verwenden, lässt sich so schnell ein durchaus gesundes Trinkverhalten ohne die negativen Konsequenzen wie Übergewicht und chronische Krankheit erreichen.

Viele Menschen erreichen zwar die empfohlene Mindestmenge von zwei Litern täglich, die Art und Weise ist allerdings alles andere als gesund. Wasser eignet sich am besten für einen gesunden Flüssigkeitshaushalt. Damit es dennoch schmeckt, sollten Getränke, die wenig oder gar keinen raffinierten Zucker enthalten, ergänzt werden.


  • Getränke
  • Bier
  • Cola
  • Fruchtsaft
  • Kaffee
  • Kakao
  • Kefir
  • Lassis
  • Likör
  • Maibowle
  • Luxus Mineralwasser
  • Rumtopf
  • Smoothies
  • Getränke beim Sport
  • Tee
  • Gesundes Trinkwasser
  • Wein


  • Weiterführende Informationen:
    Wissen Sie eigentlich auch wie man die verschiedenen Getränke lagern sollte?

    Wieviel Kalorien sind in den Getränken?