Babybrei

Babybrei
Wissenswertes über Babybrei sowie Rezepte und Tipps zum Selbermachen - Foto: © seralex

Babybrei Rezepte und Wissenswertes über Beikost

Auf dieser Seite finden junge Eltern einige einfache Babybrei Rezepte und viele Informationen rund um die Themen "Baby richtig füttern" und Beikost.

Babybrei Rezepte:

Ab wann soll das Baby Beikost bekommen?

Irgendwann um den 6. Monat herum ist es soweit. Bisher hat die Muttermilch beziehungsweise die Milchersatznahrung ausgereicht, um das Baby mit all dem zu versorgen, was es zum wachsen und gedeihen braucht. Doch nun fordert der kleine Mensch nach mehr: es ist Zeit für Beikost und somit für den ersten Brei. Viele Eltern haben diesen Moment lange herbeigesehnt. Besonders die Partner von stillenden Müttern kommen nun endlich einmal zum Zuge und können ihren Nachwuchs selber füttern. Doch wann genau ist eigentlich der Zeitpunkt gekommen, um dem Baby Brei zu füttern?

Ab wann Babybrei geben?

WHO und UNICEF empfehlen, erst nach dem 6. Lebensmonat mit der Beikost zu beginnen. Und das aus gutem Grund. Babys Darm muss erst heranreifen und wäre vorher noch gar nicht in der Lage, feste Nahrung optimal zu verarbeiten. Hinzu kommt ein deutlich höheres Allergie-Risiko bei vorzeitiger Beikostgabe. Und nicht zu vergessen: ein Baby muss auch motorisch erst dazu in der Lage sein, den Brei oder andere feste Nahrung mit der Zunge nach hinten in den Mundraum zu schieben und schließlich zu schlucken. Die meisten Babys können das mit etwa 6 Monaten. Manche lassen sich jedoch auch länger Zeit und möchten 7, 8 oder 9 Monate nur voll gestillt werden. Erstaunlich: Babys mit einem hohen Allergie-Risiko in der Familie lehnen Beikost von sich aus meist lange Zeit ab. Ihr Körper schützt sich so von selbst vor der noch fremden Nahrung. Doch keine Bange: solange das Kleine wächst, gedeiht und zufrieden ist, können Sie getrost mit der Beikost noch etwas warten (auch wenn Oma und Opa anderer Meinung sind!).

Wie Brei füttern? - So machen Sie es richtig

OK, jetzt geht es also los. Setzen Sie Ihr Baby in einen Hochstuhl oder seitlich auf Ihren Schoß. Binden Sie ihm ein ausreichend großes Lätzchen um und ziehen Sie Ihre Lieblingsbluse aus, denn diese könnte eventuell nach der Mahlzeit einige Flecken haben. Geben Sie etwas Brei auf einen weichen, schmalen Kunststoff-Löffel und berühren Sie sanft damit Babys Lippen. Wenn es den Mund öffnet, so legen Sie den Löffel leicht hinein. Ist Ihr Baby bereit für Beikost, so wird es mit seiner Zunge den Brei im Mund bewegen und schließlich hinunterschlucken. Der Löffel im Mund kann im ersten Moment ungewohnt sein und vielleicht spuckt das Kleine den Brei sofort wieder aus. Probieren Sie es ruhig noch einmal, aber zwingen Sie Ihr Baby nicht. Manchmal kann es angebracht sein, dann den Beikost-Start um einige Zeit nach hinten zu verschieben. Irgendwann kommen dann auch die Händchen des Babys ins Spiel, welche nach dem Löffel grabschen und ihn nebst Brei in hohem Bogen der Mama aus der Hand schlagen. Ob aus Neugier, dem Drang es selbst zu machen oder aus Abwehr - Sie kennen Ihr Baby am besten. Wehrt es sich offensichtlich gegen die Beikost, dann verzagen Sie nicht. Ihr Kleines hat noch sein ganzes Leben lang Zeit, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Versuchen Sie es dann einfach später wieder.

Brei aus dem Gläschen oder Babybrei selber gekocht?

Schaut man sich in den Regalen der Supermärkte und Drogerieketten einmal um, so entdeckt man eine große Auswahl an diversen Babybreien. Ob Karotte, Pastinake, Kartoffeln oder Obst - verschiedenste Breie, ganz praktisch in Gläschen abgefüllt, sollen jungen Eltern den Babyalltag erleichtern. Welcher Brei ab welchem Lebensmonat geeignet ist, darauf weist uns ein entsprechender Aufdruck auf dem Produkt hin. Zuhause muss der Brei (bis auf die Obstmahlzeiten) dann nur noch erwärmt werden und schon kann das Füttern beginnen. Fertige Gläschen sind praktisch, wenn es mal schnell gehen muss oder wenn man mit dem Nachwuchs unterwegs ist. Die Zutaten dafür unterliegen strengen Kontrollen und der Inhalt der Gläschen ist optimal auf den jeweiligen Lebensmonat des Babys abgestimmt. Im Vergleich zu einem selbst gekochten Brei jedoch sind sie teurer und, wenn man es einmal genau betrachtet, eine Konserve. Babybrei selber zuzubereiten ist gar nicht schwer und auch ungeübte Köche können sich dieser Aufgabe stellen. Alles was man dafür braucht sind frische Zutaten (am besten in Bio-Qualität) und einen Pürierstab.
Sauberkeit und Hygiene bei der Zubereitung von Babybrei sollten selbstverständlich sein. Verwenden Sie nur einwandfreie Zutaten und waschen Sie diese vor der Verarbeitung gründlich. Reste des Babybreies können Sie im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag noch weiterverwenden.

Mit was fängt man die Beikost am besten an?

Als erste Breimahlzeit wurde früher gern ein Karottenbrei gegeben. Doch immer mehr Babys reagieren auf Karotte allergisch. Inzwischen haben sich Pastinake und Kartoffeln als erste Beikost bewährt. Doch bitte langsam! Füttern Sie am Anfang nie einen Brei aus mehreren Gemüse- oder Obstsorten. Sollte Ihr Baby doch einmal etwas nicht vertragen, so wäre es bei mehreren Zutaten schwierig, den "Übeltäter" herauszufinden. Erst nach und nach kann der Speiseplan des Nachwuchses erweitert werden. Keine Angst: Babys sind noch keine Gourmets - sie empfinden eintönigen Brei nicht als langweilig!

Der erste Brei - ein weiterer Schritt in der rasanten Entwicklung des Babys! Doch stressen Sie sich nicht mit der ersten Beikost und lassen Sie immer Ihren Nachwuchs entscheiden, wann er dafür bereit ist.
Lesen Sie auch: Wie können Kinder lernen mit dem Löffel zu essen?
Text: K. L.

Wo kann man Babybrei kaufen?

Hochwertige Babybreie zum Beispiel der Marken Hipp, milupa, Alete und Bebivita bekommen Sie in Drogeriemärkten und Supermärkten. Wer Wert auf Bio-Qualität legt, findet auch in den Bio-Märkten Babybrei. Achten Sie auf das Haltbarkeitsdatum!

Weitere Rezepte:

( Alle Angaben ohne Gewähr! / Stand: 22.02.2018)

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