Kleine Salatkunde

Tipps für Salat
Zu einer gesunden Ernährung gehört natürlich viel Obst und Gemüse. Und Gemüse kann man ja ganz prima als Salat essen. Aber worauf sollte man beim Kauf und der Lagerung achten?
Verschiedene Salate
Es gibt viele verschiedene Salatsorten - Foto: © Klaus Eppele
Das und mehr erfahren Sie in unserer kleinen Salatkunde:

Sommer, Sonne und Salat gehören einfach zusammen. Und in der Hitze bekommen selbst Fleischfans einfach einmal Lust auf frisches Grün. Die Vielfalt und das Angebot an Biosalaten ist im Juni riesengroß.

Wer zum Biosalat greift, isst weniger Nitrat und keine Spritzmittelrückstände mit. Laut dem vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt jährlich durchgeführten Öko-Monitoring enthalten Bio-Salate nahezu keine Rückstände an Pflanzenschutzmitteln. Dagegen wurden in über 80 Prozent der konventionellen Proben von Blattgemüsen Pestizidrückstände festgestellt, wobei häufig verschiedene Wirkstoffe je Probe nachgewiesen wurden.


Welche Salatsorten gibt es?
Der Klassiker Kopfsalat ist angenehm mild bis leicht herb im Geschmack. Er enthält wichtige Mineralstoffe und Vitamine und lässt sich sowohl süß als auch herzhaft anrichten. Er sollte immer
direkt vor dem Verzehr zubereitet werden.
Er hält sich im Kühlschrank sehr lange, wenn man die Blätter nach dem Waschen ganz locker in einen Gefrierbeutel oder in eine Plastikbox gibt. Bleibt garantiert 5-7 Tage frisch.

Der knackige Eisbergsalat oder Eissalat bildet große, runde, dicht geschlossene Köpfe, in denen die knackigen Blätter eng miteinander verbunden sind. Die Zellen der Salatblätter enthalten viel Wasser. Dadurch schmeckt Eissalat kühl und knackig und hält sich länger. Kopf und Blätter sollten sich beim Kauf fest anfühlen.

Ein Römischer Salat oder Romana hat einen länglichen, oft lockeren Kopf und lange dunkelgrüne Außenblätter. Die Innenblätter sind zart und gelblich. Der Römer schmeckt herzhaft herb. Der vitaminreiche Salat lässt sich nicht nur roh, sondern auch gedünstet genießen.

Der weinrote Radicchio bringt Farbe und bitteren Pepp in den gemischten Salat. Sein Bitterstoff soll den Stoffwechsel fördern. Wer den typisch-herben Geschmack nicht mag, kann die Blätter vor dem Verzehr kurz in lauwarmes Wasser legen.

Der schöne Eichblattsalat verdankt seinen Namen den eichenförmigen Blättern. Es gibt rot- und grünblättrige Sorten. Eichblattsalat ist ein Pflücksalat, der keine festen Köpfe bildet. Eichblattsalat ist sehr empfindlich und sollte sofort nach dem Kauf verbraucht werden.

Der herbe Endiviensalat ist vor allem im Winter in (Winterendivie): Seine glatten leicht gekrausten Blätter schmecken ziemlich bitter. Im Sommer ist sein milder Verwandter die Krause Endivie (Frisée) auf dem Markt. Zu erkennen an zarten, fein gekrausten sowie an den Rändern gefiederten Blättern.

Die scharfe Rauke oder Rucola ähnelt dem Löwenzahn. Wegen ihres scharfen, kräftigen Aromas ist sie nicht nur als Salat, sondern auch - fein gehackt - als Küchenkraut ein Leckerbissen. Am besten schmecken die jungen 10 bis 15 cm langen Blätter; größere sind leicht bitter. Durch die enthaltenen Senföle wirkt Rauke belebend und verdauungsfördernd.
Gastautor: © J. Schneider-Rapp

Und was wissen Sie über den Feldsalat?


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